Ergotherapeutische Behandlung für Kinder

In unserer Praxis behandeln wir Ihre Kinder und jugendlichen Heranwachsenden nach bewährten und wissenschaftlich erwiesenen Methoden. Für die ergotherapeutische Behandlung benötigen Sie eine Verordnung Ihres Kinderarztes, Hausarztes oder Spezialisten wie zum Beispiel eines Kinder- und Jugendpsychiaters.

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Vor der Behandlung benötigen Sie eine ergotherapeutische Verordnung ihres Kinderarztes oder Kinder- und Jugendpsychiaters.

Ziel der Ergotherapie ist die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit im Alltag. Hierzu werden verschiedene Behandlungsformen verordnet.

Die sensomotorisch- perzeptive Behandlung ist eher wahrnehmungsorientiert und ganzheitlich mit einer Dauer von 45 Minuten.

Die psychisch- funktionelle Behandlung schließlich dauert 60 Minuten und widmet sich komplexeren psychischen Problematiken und ist u.a. für die Verordnung von Neurofeedback erforderlich

Alle Behandlungen können in Einzel- oder Gruppentherapie verordnet werden.

Wir arbeiten hauptsächlich nach dem kanadischen Modell und der CO- OP- Methode. Methoden welche wir anwenden sind hauptächlich verhaltenstherapeutisch orientiert. So kommen  u.a. verschiedene Konzentrationstrainings zum Einsatz, Elterntrainings finden statt und ihr Kind kann von der Methode des Neurofeedback profitieren.

Typische Störungsbilder die zu uns finden sind ADHS, Konzentrationsstörungen, Koordinationsstörungen, Wahrnehmungsstörungen und Entwicklungsverzögerungen.

Wir arbeiten mit Ihnen und Ihrem Kind gemeinsam an Schulfertigkeiten, der Motorik, der Grafomotorik (Stifthaltung) und beraten Sie umfassend und kompetent. Uns ist es wichtig, dass Sie bei der Behandlung anwesend sind. Vor Beginn der eigentlichen Therapie findet ein Gespräch statt, in dem Ziele festgelegt werden. Bei Fragen sprechen Sie uns einfach an!



Zur Konzentrationsförderung

In etwa 5-8 % aller Kinder in Deutschland leiden an Konzentrationsdefiziten. In den Medien werden sie häufig als Träumer oder Zappelphillip bezeichnet. Sie sind unter anderem bekannt für ihren unorganisierten Arbeitsstil, Flüchtigkeitsfehler und „Träumereien“. Eltern beschreiben, dass sie ihr Kind bei den Hausaufgaben ständig antreiben und beaufsichtigen müssen. Hinzu kommt oft eine übersteigerte Bewegungsfreude bis hin zur Hyperaktivität.

In Gruppensituationen treten diese Verhaltensmuster besonders auf. Hierbei ist die Ablenkung deutlich größer und es müssen mehr Regeln beachtet werden.
Viele Kinder geraten so in eine Art Teufelskreis. Ihr Arbeitsverhalten führt zu Fehlern. Auf Fehler erfolgt wenig Lob und viel Kritik. Frustration und eine zunehmende Erwartung von Misserfolg sowie das Vermeiden selbstständigen Arbeitens sind die Resultate. Da der Leistungsdruck im Alltag aber stetig zunimmt, finden Eltern und ihre Kinder häufig allein keinen Ausweg aus dieser schweren Situation die auch ihre Beziehung zueinander zunehmend belastet. Mit unseren Angeboten können wir Sie auf ihrem Weg unterstützen.